iSUP: Aufblasbares Stand Up Paddle Board

iSUP

Sie mögen es neben entspanntem Relaxen daheim im aufblasbaren Whirlpool ab und zu auch gerne mal sportlich? Und Sie lieben das Element Wasser? Dann könnte Ihnen vielleicht auch iSUP gefallen.

Was bedeutet iSUP?

Falls Sie sich fragen: Was ist iSUP überhaupt? Diese Abkürzung steht für „inflatable Stand Up Paddling“ – wobei „inflatable“ wiederum übersetzt „aufblasbar“ heißt.

Konkret haben wir es hier also mit aufblasbaren Stand Up Paddle Boards zu tun.

Was macht man damit? Stand Up Paddle ist ein Hobby bzw. Wassersport, der sich in den letzten Jahren immens steigender Popularität bei uns erfreut. Auch der NDR berichtete schon darüber.

In zahlreichen Wassersportschulen an Gewässern in Deutschland lassen sich die iSUPS mitterweile auch ausleihen oder ein Anfänger-Kurs buchen. Der Graph von Google Trends unten verdeutlicht die zunehmende Beliebtheit über die letzten 5 Jahre.

Stand Up Paddle iSUP Trend
Stand Up Paddle liegt im Trend.

Im Trend: iSUPs sind beliebt

Der Name „iSUP“ bzw. das „inflatable“ kommt eigentlich aus dem angloamerikanischen Sprachgebrauch und wird hier eher weniger benutzt. Hier sagt man einfach:

  • Aufblasbares SUP
  • Aufblasbare Standup Paddle Boards
  • notfalls: inflatable SUPs

Aufblasbare Boards sind eine Alternative zu den Hardboards, den festen Stand Up Paddle Boards, und werden auch hierzulande zunehmend beliebter.

Wasser und Freiheit genießen auf einem aufblasbaren Stand Up Paddle Board edited
Wasser und Freiheit genießen auf einem aufblasbaren Stand Up Paddle Board (iSUP).

Grundsätzlich ist die Idee, wie das iSUP aufgebaut wird, die gleiche, wie bei aufblasbaren Whirlpools: Via Pumpe wird Luft ein- und ausgefüllt. Das macht die Produkte super flexibel, was Transport und Lagerung angeht.

Häufig gewählte iSUPs

iSUPs bei Amazon

Das hier ist eine Auswahl von oft empfohlenen und gewählten iSUPs von Amazon:

iSUPs bei Decathlon

Auch bei Decathlon – bekannt für gute und dabei günstige Sportartikel – gibt es iSUPs. Zwei beliebte Modelle dort sind:

Vor- und Nachteile von aufblasbaren gegenüber festen Stand Up Paddle Boards

Es ist nicht wahnsinnig überraschend, was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind, die beide Arten von Boards so mit sich bringen. Dennoch wollen wir natürlich einen Vergleich und eine Gegenüberstellung machen, insbesondere für Einsteiger.

Auf den Punkt gebracht, könnte man sagen, dass ein aufblasbares Stand Up Paddle Board (iSUP) von der Handhabung und Leistung natürlich nicht an ein festes Board herankommt.

Dennoch ist es überraschend, wie gut die aufblasbaren Modelle sich im Vergleich schlagen. Das belegen auch die Verkaufszahlen: Viele Shops verkaufen mindestens so viele iSUPs wie SUPs.

Nahansicht eines iSUP
Nahansicht eines iSUP.

Unschlagbar bei Transport und Lagerung: iSUPs

Das hat damit zu tun, dass die mobilen Stand Up Paddle Boards natürlich in Sachen Transport und Lagerung richtig fett punkten. Sie lassen sich sehr klein zusammenpacken, wenn die Luft raus ist, und dadurch wunderbar a) transportieren und b) verstauen.

Und so wichtig und schön auch die wunderbare Steifigkeit eines festen Boards ist, so unumgänglich ist bei diesem Hobby auch das Thema Transport und Lagerung. Daher würden wir sagen:

Im besten Falle fragt man sich vor dem Kauf, wo die Prioritäten liegen und wie überhaupt die Möglichkeiten sind, was das Transportieren und Verstauen der Stand Up Paddle Bretter betrifft.

Denn das beste Hardboard bringt wenig, wenn ich es nicht gut aus meiner Garage oder Wohnung zum Wasser bugsieren kann.

Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Vorteile von einem iSUP:

  • Transport
  • Lagerung

Nachteile von einem iSUP:

  • Schafft nicht die exakte Steifigkeit und Fahreigenschaften eines hartes SUP Bretts
  • Es fehlt die harte Kante des Hardboards, die hilfreich ist, zum Schneller werden & für spontane Richtungswechsel

5 Grundregeln für iSUPs:

Step by Step-Anleitung: In 14 Mini-Schritten das iSUP aufblasen

Natürlich kann der Prozess des Aufpumpens für einen Anfänger länger dauern. Unsicherheit und fehlende Erfahrung in der Handhabung des aufblasbaren Stand Up Paddle Boards können das Ganze erschweren.

Mithilfe der folgenden Anleitung und unter zur Hilfenahme einer Doppelhub-Pumpe sollten aber auch Anfänger in circa 15 Minuten ihr Board vollständig mit Luft gefüllt bekommen. Fortgeschrittene und Profis, bei denen jeder Handgriff sitzt, benötigen sogar oft nur 5 Minuten oder weniger.

Auch im Knien lässt sich ein iSUB steuern

Tipp: Sogenannte Doppelhub-Pumpen können die etwas mühsame Arbeit des Aufpumpens deutlich erleichtern. Da bei dieser Pumpen-Art beide Richtungen (nach oben und unten) Luft in das iSUP pumpen, gelangen wir schneller ans Ziel. Teilweise liegt eine solche Pumpe dem Produkt bereits bei.

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  1. Unser iSUP auspacken
  2. Zum deutlich sichtbaren Ventil gehen
  3. Den Sicherheitsverschluss öffnen
  4. Rückschlagventil beachten (nach oben = geschlossen, nach unten = geöffnet)
  5. Aufgepumpt wird das Stand Up Paddle Board in der geöffneten Position des Ventils
  6. Zum Aufblasen an der Pumpe auf die Markierung „inflate“ stellen (Pumpe liegt dem iSUP häufig schon beim Kauf bei)
  7. Den zugehörigen Schlauch anstecken und draufschrauben
  8. „Double Action“-Markierung an der Pumpe aktivieren (ermöglicht es der Pumpe, Luft nach oben und unten in das Board zu schicken, vor allem zu Beginn hilfreich)
  9. Jetzt beginnen, Luft in das iSUP zu pumpen
  10. Anhand des auf dem Manometer wandernden Zeigers kann man während des Pumpens den Fortschritt beobachten (wie viel Druck bereits drin ist)
  11. Sobald das Hochdrücken mit viel Widerstand verbunden ist (und wir ca. 0,5 Bar = 8 PSI erreicht haben), schalten wir an der Pumpe die Markierung von „Double Action“ auf „Single Action“ um
  12. Juhu! Bei ca. 1 Bar = 15 PSI haben wir meist genügend Luft in unser Board gebracht!
  13. Fehlt noch: Schlauch entfernen. Dafür unten nah am Ende greifen, leicht ins Board reindrücken und mit einer ¼-Umdrehung lösen
  14. Jetzt noch die Sicherungskappe auf das Ventil schrauben. Fertig!